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Panorama

Freitag, 12. Januar 2007

Labrador wiegt über 70 Kilo

Halter verurteilt

Weil sie ihrem Hund zuviel zu fressen gaben, sind zwei Briten von einem Gericht verurteilt worden. Labrador "Rusty" habe schließlich mit mehr als 70 Kilogramm doppelt so viel gewogen wie für diese Rasse normal und deshalb unnötiges Leid erfahren, hieß es in dem Urteil vom Freitag. Die Täter wurden zwar auf freien Fuß gesetzt, dürfen sich nun aber drei Jahre nichts zu Schulden kommen lassen, um einer Strafe zu entgehen.

Der zehn Jahre alte "Rusty" war Tierärzten zufolge so dick gewesen, dass er sich alle sechs Schritte hinsetzen und ausruhen musste. "Ein unabhängiger Veterinär erklärte, dass dieser Hund so fettleibig war, dass er im Endeffekt verkrüppelt war", teilte der Königliche Tierschutzbund (RSPCA) mit, der das Verfahren gegen die beiden Halter angestrengt hatte.

Trotz ihrer Verurteilung haben die Brüder "Rusty" zurückbekommen. Das Gericht stellte allerdings die Bedingung, dass der Hund sein derzeitiges Gewicht hält: Während einer Diät in der Obhut von Tierschützern hat "Rusty" 20 Kilogramm abgenommen.

Die Verurteilten zeigten jedoch keine Reue. "Die RSPCA hat den Bogen überspannt", sagte David Benton der BBC. "Rusty war übergewichtig, wir streiten das nicht ab. Aber er wurde geliebt. Sie werden nie so einen Hund wie ihn bekommen."

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