"Bedrohung für Leib und Leben""Heidi" wütet in Australien
Der Sturm "Heidi" sucht den Westen Australiens heim. Bäume und Strommasten stürzen um. Die Behörden haben die Bewohner bereits frühzeitig alarmiert. Mittlerweile ist wieder Entwarnung gegeben worden.
Zyklon "Heidi" hat die Westküste Australiens mit Sturmböen und heftigen Regenfällen heimgesucht. Einer der größten Eisenerz-Terminals der Welt in Port Hedland war vorsichtshalber geschlossen worden, doch blieben größere Schäden an den Hafeneinrichtungen nach ersten Berichten aus.
In der Stadt stürzten Bäume und Strommasten um. 7000 Haushalte hatten zeitweise keinen Strom. Zahlreiche Straßen und Gärten waren stundenweise überschwemmt. An der Küste rund 1600 Kilometer nördlich von Perth werden im Jahr vier bis fünf Zyklone verzeichnet.
Der Katastrophenschutz hatte die Menschen mit Warnungen aufgeschreckt. "Dies ist eine Bedrohung für Leib und Leben", teilte die Behörde mit.
Der Sturm peitschte mit Spitzenböen von rund 150 Kilometern in der Stunde über die Bergwerksregion. Am Nachmittag (MEZ) kam die Entwarnung.