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Steilküste von Hiddensee. (Archivbild)
Steilküste von Hiddensee. (Archivbild)(Foto: Andrea Beu)

Abbruch-Gefahr wie auf Rügen: Hiddensee sperrt Steilküste

Auch die kleine Ostseeinsel Hiddensee hat eine Steilküste. Diese ist nun wegen großer Risse und Spalten gesperrt. Die Erinnerung an den großen Abbruch Ende Dezember auf Rügen ist noch frisch - dabei war ein Mädchen verschüttet worden.

Auf der Ostseeinsel Hiddensee haben Behörden wegen der Gefahr von Abbrüchen die Steilküste gesperrt. In den vergangenen zwei Wochen hätten sich auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt im Norden der Insel mehrere größere Risse und Spalten gebildet, sagte Frank Martitz vom Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft.

Es sei mit größeren Abbrüchen zu rechnen. Ursache für Risse seien die Hochwasserstände der vergangenen Wochen, die am Fuße des Kliffs genagt hätten, und die starken Niederschläge seit Sommer 2011.

Ende Dezember war ein zehnjähriges Mädchen auf der Nachbarinsel Rügen von einem Steilküstenabbruch erfasst worden. Die Suche nach der Leiche blieb vergeblich. Am Kap Arkona - der Nordspitze Rügens - waren mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Erde auf eine Familie gestürzt. Die Mutter und die ältere Schwester des Mädchens konnten verletzt geborgen werden.

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Quelle: n-tv.de

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