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Donnerstag, 24. August 2006

Proteste erfolgreich: Hitler-Restaurant umbenannt

Nach zahlreichen Protesten bekommt ein nach Adolf Hitler benanntes Restaurant in der indischen Finanzmetropole Bombay einen neuen Namen. "Wir geben zu, dass der Name unseres Restaurants höchst unangebracht war", sagte einer der Inhaber des Restaurants "Hitlers Kreuz". Die Schilder des Restaurants wurden verhüllt.

Die kleine jüdische Gemeinde in Indien hatte entsetzt auf die Geschäftsidee der Inhaber reagiert, die mit Hakenkreuz-Plakaten und Bildern des Diktators für das Restaurant geworben hatten. Auch Deutschland und Israel hatten die Behörden Bombays aufgefordert, eine Namensänderung durchzusetzen.

In dem ganz in den Farben der Reichskriegsflagge schwarz, weiß und rot gehaltenen Restaurant wurden Besucher direkt am Eingang von einem riesigen Hitler-Porträt begrüßt. Neben europäischen Speisen gibt es in dem Lokal einen Salon zum Rauchen der indischen Wasserpfeife. Die Inhaber des vergangene Woche eröffneten Restaurants hatten die Namensgebung zunächst mit dem Versuch verteidigt, sich von anderen Gaststätten in der auch als Mumbai bekannten Finanzmetropole abzuheben.

Es sei nicht die Absicht gewesen, Hitler, seine Verbrechen oder seine Ideologie zu glorifizieren, hieß es am Donnerstag. Ein neuer Name stehe noch nicht fest. Die Vereinigung indischer Juden zeigte sich über die Entscheidung erleichtert.

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