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Hunderttausende in HotelsHurrikans für Bush immer teurer

13.10.2005, 19:21 Uhr

In den USA sind in den vergangenen zwei Wochen Hunderttausende "Katrina"-Flüchtlinge in Hotels untergebracht worden.

In den USA sind in den vergangenen zwei Wochen Hunderttausende "Katrina"-Flüchtlinge in Hotels untergebracht worden. Damit solle die von Präsident George W. Bush gesetzte Frist eingehalten werden, bis Mitte Oktober die nach dem Hurrikan eingerichteten Notunterkünfte zu räumen, wie die "New York Times" berichtete. Danach hielten sich bis zum vergangenen Dienstag 600.000 Hurrikan-Vertriebene in Hotelzimmern auf, was die Washingtoner Regierung elf Millionen US-Dollar (9,1 Millionen Euro) pro Tag kostet.

Der Zeitung zufolge wächst die öffentliche Kritik daran, dass es die US-Regierung bisher nicht geschafft habe, für den Großteil der Betroffenen eine längerfristige Bleibe zu beschaffen. So wurde die Bürgermeisterin von Atlanta, Shirley Franklin, mit den Worten zitiert: "Kläglich. Enttäuschend. Empörend. Die Reaktion der Bundesbehörden ist einfach inakzeptabel."

Wirbelsturm Katrina 2005