Dienstag, 29. April 2008
Das dürfte schwierig werden: Insulaner klagen gegen "Lesbe"
Drei Einwohner der griechischen Insel Lesbos haben einstweilige Verfügungen gegen die Nutzung der Begriffe "Lesbe" oder "lesbisch" durch homosexuelle Frauen beantragt. "Wir wenden uns gegen die willkürliche Nutzung des Namens unserer Heimat von Personen, die eigenartig sind", hieß es in einer Erklärung der drei Kläger.
"Sie reißen den Begriff "Lesbe" oder "lesbisch" an sich. Das wollen wir nicht zulassen", heißt es. Die Kläger aus Lesbos empfänden es als "beschämend", den Namen ihres Geburtsortes zu nennen, da er weltweit mittlerweile etwas völlig anderes bedeute. Der Antrag auf eine einstweilige Verfügung soll in Athen am 10. Juni behandelt werden.
Treffen auf Lesbos
Der Begriff "Lesbe" ist mit der Ost-Ägäis-Insel Lesbos verbunden. Von hier stammt die griechische Dichterin Sappho - eine der wichtigsten und bedeutendsten Poetinnen der Antike. Ihre Dichtung trägt homosexuelle Züge. Daher wird seit den 60er Jahren das Wort "lesbisch" für weibliche Homosexualität gebraucht.
Auf Lesbos finden jedes Jahr mehrmals Treffen lesbischer Frauen statt. Viele Inselbewohner sehen darin ein willkommenes und positives Ereignis, da die Insel auch vom Tourismus lebt.
Bilderserien zur Nachricht
Panorama
-
Zwei Tote
Flugzeug stürzt ab
-
Falsche Tochter schöpft Verdacht
Entführung fliegt nach 23 Jahren auf
-
Messie-Wohnung in Berlin-Neukölln
Entrümpler finden Gebeine
-
Havarie der "Costa Concordia"
Ermittler untersuchen Video
-
Von eisig und trocken zu kalt und nass
Auf Eiseskälte folgt gefährliche Glätte
-
Angeschossene Kongressabgeordnete
Kriegsschiff nach Giffords benannt
-
"Das hier ist meine Kaliber .45"
Mann "erschießt" Computer
-
Sorge um japanischen Kaiser
Akihito muss ins Krankenhaus
-
Serbien spart Strom
Behörden machen dicht
-
Heizung defekt
Totes Pärchen entdeckt
-
Nahe der psychiatrischen Klinik
Madonna-Stalker gefasst
-
Zeitungsbericht stiftet Verwirrung
Mord an Papst Benedikt geplant?


