Tödliche TreibjagdJäger erschießt Hundeführer
Die Polizei in Leipzig muss in einem Fall der fahrlässigen Tötung ermitteln. Bei einer Treibjagd hatte ein Jäger einen Hundeführer getötet, der offenbar aus Versehen in die Schusslinie geraten war, als er seinen Hund zurückholen wollte.
Bei einem Jagdunfall in Leipzig ist ein 40 Jahre alter Hundeführer getötet worden. Er sei in einem Waldstück im Nordwesten der Stadt von einer Kugel getroffen worden, teilte die Polizei mit. Das Unglück passierte auf einer Treibjagd. Der Hund des Mannes entwischte den Angaben zufolge in Richtung eines verwundeten Wildschweins, dem die Jäger nachsetzten. Beim Versuch, seinen Hund zurückzuholen, müsse der 40 Jahre alte Hundeführer in die Schussbahn geraten sein.
Ein Jäger hatte versucht, das Wildschwein mit einem Fangschuss zu erlegen. Der Hundeführer wurde von der Kugel im Körper getroffen, der gerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des 40-Jährigen feststellen. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung.