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Montag, 14. April 2008

Störaktionen erfolgreich: Japan fängt weniger Wale

Japans Walfangflotte hat in der vergangenen Saison nach eigenen Angaben deutlich weniger Wale gefangen als geplant. Grund seien vor allem die wiederholten Störmanöver von Tierschützern, teilte das Amt für Fischerei mit. Insgesamt 551 Minke-Wale seien in den vergangenen Monaten gefangen worden, 60 Prozent weniger als ursprünglich geplant. Die Walfänger hatten eigentlich 900 der Meeressäuger "zu Forschungszwecken" erlegen wollen, darunter 850 Minke-Wale und 50 Finnwale. Unabhängige Organisationen haben die Zahlen aus Japan bisher nicht bestätigt.

Fang aufgegeben

Finnwale habe man aber nur in geringer Zahl finden können, hieß es. Auf internationalen Druck hin musste Japan zudem den geplanten Fang von 50 Buckelwalen aufgeben.

Die Umweltschutzorganisationen "Sea Shepherd" und "Greenpeace" hatten die Walfangflotte im südlichen Polarmeer verfolgt. Dabei waren Aktivisten von "Sea Shepherd" zeitweise auf eines der Walfangschiffe gelangt.

Die Europäische Kommission wie auch Australien hatten Japan aufgefordert, die Jagd auf die Wale zu stoppen. Ungeachtet eines 1986 verhängten Stopps für den kommerziellen Walfang umgeht Japan dieses Moratorium trotz weltweiter Proteste unter dem Deckmantel des "wissenschaftlichen" Walfangs.

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