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Mittwoch, 27. Januar 2010

Im Osten: Kinderzahl pro Frau steigt

Na dann: Herzlich willkommen im schönen Deutschland!

Na dann: Herzlich willkommen im schönen Deutschland!

Die Frauen in Ost-Deutschland haben bei der Kinderzahl die West-Frauen erstmals seit 17 Jahren wieder überflügelt. Die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau stieg 2008 in den neuen Bundesländern auf 1,40 und lag damit um 0,03 höher als in den alten, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Nach dem Einbruch in den 90er Jahren setzt sich damit der Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit fort. Nach der Wiedervereinigung hatten 1991 erstmals die Frauen im Westen mehr Kinder bekommen als die im Osten; 2007 zogen Ost und West mit 1,37 gleich.

Um Ost und West besser vergleichen zu können, klammern die Statistiker bei dieser Berechnung das früher geteilte Berlin aus. Sachsen hatte 2008 mit einer Geburtenziffer von 1,44 bundesweit die Nase vorn, gefolgt von Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit je 1,42. Die höchste Zunahme gab es in Mecklenburg-Vorpommern: Der Wert stieg von 1,36 auf 1,41. Statistisch gesehen muss eine Frau im Schnitt aber 2,1 Kinder zur Welt bringen, damit die Bevölkerung nicht schrumpft.

Im früheren Bundesgebiet war die Geburtenziffer je Frau zuletzt 2001 (1,38) und 2000 (1,41) höher als 2008. Am niedrigsten war die durchschnittliche Kinderzahl 2008 in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin sowie im Saarland mit Werten zwischen 1,25 und 1,30. In den anderen Flächenstaaten betrug sie zwischen 1,36 und 1,40.

dpa

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