Sonntag, 13. Januar 2008
Mindestens drei Tote: Lawinenunglück in Norditalien
Bei einem Lawinenunglück in der Nähe der norditalienischen Stadt Brescia sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden am Abend noch vermisst. Rettungseinheiten hatten zunächst ein Opfer tot geborgen und am Abend bei ihrer Suche zwei weitere Tote entdeckt.
Die Schneemassen hätten sich in etwa 2000 Metern Höhe auf dem Monte Maniva in der Region Lombardei gelöst und eine Gruppe von zwölf Wintersportlern unter sich begraben, die auf Motorschlitten unterwegs waren, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.
Sie stammten alle aus der Gegend um Brescia, hieß es. Die Rettungskräfte konnten sechs der Verunglückten lebend finden. Sie seien teilweise verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits am Morgen war ein italienischer Skifahrer in Marilleva in Südtirol unter einer Lawine ums Leben gekommen, berichteten Medien.
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