Panorama

Viel Wasser im Schlepptau"Lee" erreicht Küste Louisianas

04.09.2011, 17:28 Uhr
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In Luisiana stehen bereits zahlreiche Straßen unter Wasser. (Foto: Reuters)

Vergangenes Wochenende suchte der Hurrikan "Irene" die US-Ostküste heim, nun tobt ein Unwetter an der Golfküste. Der Tropensturm "Lee" schürt Sorgen vor Überflutungen in mehreren Südstaaten - und auch in der Jazzmetropole New Orleans.

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Banges Warten auf den Sturm an der Küste Alabamas. (Foto: AP)

Sechs Jahre nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" bedroht der Tropensturm "Lee" die US-Stadt New Orleans. Der Sturm werde in den kommenden Tagen bis zu 51 Zentimeter Regen in den Südosten des Bundesstaates Louisiana und damit auch in das sehr niedrig gelegene New Orleans bringen, sagte das Nationale Hurrikan-Zentrum voraus. In den Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama müsse mit Überschwemmungen gerechnet werden. An einigen wenigen Stellen seien bereits Straßen in New Orleans überflutet worden. "Wir sind noch nicht aus dem Schneider", sagte Bürgermeister Mitch Landrieu. Der Sturm bewege sich "schrecklich langsam" vorwärts. Wegen "Lee" musste im Golf von Mexiko bereits die Ölproduktion eingeschränkt werden.

Am Sonntagmorgen erreichte "Lee" die Küste Louisianas. Es wurde erwartet, dass er sich in den kommenden zwei Tagen abschwächen wird. Die Stadtverwaltung in New Orleans zeigte sich zuversichtlich, dass das Pumpensystem der Stadt den Belastungen durch die starken Regenfälle standhalten würde. Landrieu forderte die Einwohner dennoch zur Wachsamkeit auf.

Die Aussicht von Überschwemmungen weckt die Erinnerungen an "Katrina" 2005. Damals kamen 1500 Menschen ums Leben. Etwa 80 Prozent der Stadt wurden überflutet, der Schaden belief sich auf mehr als 80 Milliarden Dollar.

Quelle: dpa