Panorama

Horror-Unfall in HondurasLkw tötet 23 Menschen in Schulbus

06.02.2017, 07:55 Uhr
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Zerschmetterte Fahrzeuge unweit der Hauptstadt: Rettungskräfte bemühen sich, die im Wrack eingeklemmten Unfallopfer zu bergen. (Foto: REUTERS)

Fassungslos starren Helfer in die Trümmer: Unweit der Hauptstadt liegen die zermalmten Überreste eines Schulbusses im Straßengraben. Für 23 Insassen kommt jede Hilfe zu spät.

Bei einem schweren Busunglück sind in Honduras Medienberichten zufolge bis zu 23 Menschen getötet worden. Ein außer Kontrolle geratener Sattelschlepper war in der Nähe von Tegucigalpa, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes, in den Gegenverkehr geraten, wie die Zeitung "La Tribuna" berichtete.

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Der zerstörte Schulbus im Straßengraben: Die Lage der Unfallfahrzeuge zeugt von der Wucht des Aufpralls. (Foto: AP)

Der tonnenschwere Lastwagen stieß frontal mit einem entgegenkommenden Schulbus zusammen. Die Wucht des Aufpralls ließ die Zugmaschine abknicken. Der Auflieger mit der Ladung bohrte sich frontal in die Frontpartie des Busses, der eingeklemmt zwischen Lkw und Berghang im Straßengraben abrupt zum Stehen kam. Bei dem Zusammenstoß seien 23 Menschen getötet worden, wie eine Gerichtsmedizinerin dem Blatt bestätigte.

Wie viele Kinder unter den Opfern sind, blieb zunächst unklar. An Bord des Busses befanden sich zum Unfallzeitpunkt auch Jugendliche und Erwachsene. In ersten Berichten war von mindestens 17 Toten die Rede gewesen. Nach Angaben eines Krankenhaussprechers des Hospital Escuela Miguel Osorio wurden mindestens 39 weitere Menschen verletzt.

Der Fahrer des Lastwagens, der nach dem Unfall zunächst flüchtete, konnte festgenommen werden. Staatschef Juan Orlando Hernández drückte den Familien der Opfer auf Twitter sein Beileid aus.

Quelle: mmo/dpa

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