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Freitag, 29. September 2006

Umtausch ausgeschlossen: Mann findet 18.000 DDR-Mark

Nicht jeder Geldfund macht glücklich, wie jetzt ein Mann aus Cottbus erfahren musste: Der 55-Jährige entdeckte im Haus seiner kürzlich gestorbenen Schwiegermutter beim Ausräumen der Möbel unter zwei Nachttischen zwei mit Pappe festgeklebte Geldbündel zu je 9.000 Mark der DDR.

"Die 18.000 Mark konnte er aber nicht mehr umtauschen, weil die Frist dafür längst abgelaufen ist", sagte der Cottbuser Polizeisprecher. Die rötlichen 50-Mark-Banknoten tragen das Konterfei des Philosophen Friedrich Engels (1820-1895).

Der Finder hätte angesichts der wertlosen Geldscheine nur geseufzt. "Hätte meine Frau mal besser geputzt oder wäre ich mal über die Nachttische gefallen, die sowieso im Wege standen." Doch von Wut auf die Schwiegermutter keine Spur. "Der Mann hat den Fund locker gesehen", berichtete der Polizeisprecher.

Der 55-Jährige wolle das Geld als Andenken an die Frau behalten und habe es im Büro fächerförmig angeordnet, damit sich auch seine Kollegen an dem nostalgischen Anblick ergötzen können.

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