Panorama

"Hirsch mit Hut"Mathildenhöhe zeigt Beuys

27.10.2009, 14:59 Uhr
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Eine Frau betrachtet in der Ausstellung "Hirsch und Hut" in der der Mathildenhöhe in Darmstadt Blätter der Suite Schwurhand von Joseph Beuys. (Foto: dpa)

Das Werk "Hirsch und Hut" von Joseph Beuys hat einer Ausstellung auf der Darmstädter Mathildenhöhe ihren Namen gegeben.

Das Werk "Hirsch und Hut" von Joseph Beuys hat einer Ausstellung auf der Darmstädter Mathildenhöhe ihren Namen gegeben. Die insgesamt 36 grafischen Arbeiten des Künstlers seien das "Herzstück" der Schau, einer Schenkung aus dem Hause Wella, sagte der Direktor des Instituts Mathildenhöhe, Ralf Beil. Vom 1. November bis zum 7. Februar 2010 werden im Museum Künstlerkolonie fast 70 Werke von 14 Künstlern aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt. Neben grafischen Arbeiten sind auch Gemälde und Papierobjekte zu sehen.

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Bisher haben die ausgestellten Exponate in einem Depot gestanden. (Foto: dpa)

Insgesamt hat die Mathildenhöhe vom Wella-Mutterunternehmen Procter & Gamble (P&G) 100 Werke von 22 Künstlern erhalten. Dabei handele es sich um die "Filetstücke" einer Sammlung von rund 400 Werken, sagte der Wella-Manager Rüdiger Gottschalk. Was mit den übrigen Objekten geschehen könne, sei noch nicht entschieden. Die ehemaligen Besitzer der Wella AG mit Sitz in Darmstadt waren für ihre Liebe zur Kunst bekannt und erwarben eine Vielzahl an Objekten für das Unternehmen. Beil bezeichnete die Schenkung als "Glücksfall".

"Die Zeichnungen können zu einer Neuentdeckung von Beuys führen", sagte Beil. Die Präsentation vermittle einen "intimen Charakter". Die Arbeiten seien Vorstufe und Inspiration für Installationen des Künstlers gewesen. "Wir sind hier im Herzen von Beuys."

Gottschalk sagte, Procter & Gamble fühle sich "den Bürgern der Stadt Darmstadt verpflichtet". Dies sei ein Grund für die Schenkung gewesen. Die Exponate hätten bisher in einem Depot gestanden - "und das wurde den Kunstwerken nicht gerecht", sagte Gottschalk. "Nun sind sie in einem würdigen Rahmen zu sehen."

Quelle: dpa