Guttenberg per PropellermaschineMerkel wieder zu Hause
Bundeskanzlerin Merkel und auch Verteidigungsminister Guttenberg haben ihre strapaziösen Irrfahrten quer durch Europa überstanden und sind wohlbehalten in Berlin eingetroffen. Ursache der Odyssee war das Flugverbot über weite Teile Europas.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach einer tagelangen Fahrt voller Umwege wieder in Berlin. Merkel kam gegen 15 Uhr mit zweitägiger Verspätung an. Sie wollte ursprünglich am Freitagmittag von ihrer USA-Reise zurück sein. Weil die Vulkanasche aus Island den Flugverkehr lahmlegte, legte sie mit ihrer Delegation in Lissabon einen Zwischenstopp ein und flog dann nach Rom. Danach fuhr Merkel per Limousine weiter nach Bozen. Nach einer Übernachtung startete sie von dort nach Berlin.
Mit dem Minibus von Istanbul bis Ungarn und dann im Sichtflug in die Heimat – so erreichte nach 24 Stunden auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wieder Berlin. Die letzte Etappe legte Guttenberg im Propellerflugzeug per Sichtflug von Budapest nach Berlin zurück, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Der Minister musste die strapaziöse Route ebenfalls wegen des Flugverbots in Europa einschlagen.
Der Verteidigungsminister war am Samstag in Istanbul aufgebrochen. Dorthin hatte er nach einem Truppenbesuch in Afghanistan fünf bei Anschlägen verletzte Bundeswehrsoldaten begleitet. Die ungarische Hauptstadt erreichte Guttenberg auf dem Landweg über Bulgarien und Rumänien.