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Viele Schwimmbäder hängen inzwischen speziell angefertigte Benimmregeln für Flüchtlinge auf.
Viele Schwimmbäder hängen inzwischen speziell angefertigte Benimmregeln für Flüchtlinge auf.(Foto: picture alliance / dpa)

Übergriff in Kölner Schwimmbad: Migrant soll Kind sexuell belästigt haben

In einem Kölner Schwimmbad kommt es am Sonntag offenbar zu einem Übergriff auf ein 12-jähriges Mädchen. Die Polizei nimmt zunächst sechs Tatverdächtige fest - nach ersten Ermittlungen bleibt der Vorwurf gegen einen 45-Jährigen bestehen.

Ein Mädchen soll in einem Kölner Schwimmbad unsittlich berührt worden sein. Es werde wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Am Tag zuvor hatten die Beamten sechs Männer vorläufig festgenommen.

Es habe der Verdacht im Raum gestanden, dass in dem Schwimmbad im Stadtteil Zündorf mehrere Kinder unsittlich berührt worden waren. Nach den weiteren Ermittlungen gehe man nunmehr aber nur von einem einzigen Verdachtsfall aus, sagte die Sprecherin. Konkret geht es dabei um Vorwürfe gegen einen 45 Jahre alten Mann.

Ein zwölf Jahre altes Mädchen habe den Bademeister verständigt und berichtet, am Ende der Rutsche von dem 45-Jährigen oberhalb der Badekleidung berührt worden zu sein. Mehrere Männer hätten dort einen "Stau" verursacht. "Während sich der Bademeister um das erschrockene Kind kümmerte, ergaben sich Hinweise, dass möglicherweise weitere Kinder durch die vorläufig Festgenommenen belästigt worden waren", erklärte die Polizei.

Verdächtige wieder frei

Die Aufsicht des Bades habe die sechs Verdächtigen im Alter von 17 bis 45 Jahren dann bis zu ihrer vorläufigen Festnahme festgehalten und Hausverbote erteilt. Mittlerweile sind sie nach Angaben der Polizei aber wieder auf freiem Fuß.

Erst kürzlich hatte ein Erlebnisbad in Norderstedt bei Hamburg angekündigt, seine Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen, nachdem eine 14-Jährige dort vergewaltigt worden sein soll - dazu zählte etwa die zeitweise Sperrung der Rutsche für Männer. Das Kölner Bad reagierte betroffen, will aber zunächst nichts am generellen Badebetrieb ändern. "Wir werden den Fall natürlich intern analysieren. Noch betrachten wir ihn aber als Einzelfall", sagte die Sprecherin der KölnBäder GmbH, Franziska Graalmann.

Quelle: n-tv.de

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