Noch keine Spur im Fall Mary-JaneNachbarn sollen DNA-Test machen
In Zella-Mehlis ruft die Polizei zu freiwilligen DNA-Tests in der Nachbarschaft der getöteten Mary-Jane auf. So könne ein Massen-Test vermieden werden. Derweil suchen die Beamten nun auch im benachbarten Suhl nach Spuren.
Eine Woche nach dem gewaltsamen Tod von Mary-Jane hat die Polizei ihre Nachbarn um freiwillige DNA-Tests gebeten. Alle Frauen und Männer des Wohngebiets "Mehliser Struth", in dem die Siebenjährige lebte, sollen Speichelproben zur Verfügung stellen, wie die Polizei Suhl mitteilte. Damit solle ein Massen-DNA-Test möglichst vermieden werden, hieß es. Zudem begannen 20 Polizisten mit der Befragung aller Bewohner des Wohngebiets.
Die Spuren-Suche wurde erstmals auch auf das benachbarte Suhl ausgedehnt. Etwa 70 Beamte der Bereitschaftspolizei durchsuchten nach einem Hinweis auf einen verdächtigen Radfahrer ein Waldgebiet. Außerdem wurde nochmals der Fundort der Leiche des Mädchens. Wir dehnen das Gebiet immer weiter aus oder konzentrieren uns nochmals auf einzelne Gebiete", sagte ein Polizeisprecher.
Die Erstklässlerin war am Freitag vor einer Woche nach dem Hort nicht nach Hause gekommen. Am Samstag entdeckten Wanderer in einem Bach die Leiche des Mädchens. Am 7. Juli soll in einer Trauerfeier des ermordeten Kindes gedacht werden, wie ein Beauftragter der Familie sagte.