Panorama

Mindestens 25 Tote durch Sturm"Nock-Ten" wütet auf Philippinen

27.07.2011, 11:13 Uhr
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Viele Bewohner Manilas müssen ihre Behausungen wegen des Hochwassers verlassen. (Foto: REUTERS)

Auf den Philippinen kommen durch den Tropensturm "Nock-Ten" mindestens 25 Menschen ums Leben. Neben schweren Verwüstungen stehen weite Landstriche unter Wasser.

Tropensturm "Nock-Ten" hat auf den Philippinen schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben, neun würden noch vermisst, berichtete das Büro für Zivilverteidigung. 31 Menschen wurden in mehreren Provinzen entlang der Ostküste bei sturmbedingten Unfällen verletzt. Weite Landstriche waren überschwemmt, Städte standen unter Wasser und zahlreiche Straßen waren unter Erdrutschen begraben.

Wegen des Hochwassers könnten keine Armeelastwagen zur Versorgung der Opfer eingesetzt werden, berichtete der Chef des nationalen Katastrophenschutzrates, Benito Ramos. Die Behörden warteten nun darauf, dass es aufklare, damit die Katastrophengebiete aus der Luft mit Trinkwasser und Hilfsgütern versorgt werden könnten.

Über 600.000 Menschen flüchten aus ihren Häusern

Etwa 645.000 Menschen waren aus ihren Häusern geflüchtet. In Manila wurden vorsichtshalber die Schulen geschlossen, doch sollte die Hauptstadt nach Angaben des Wetterdienstes von den schlimmsten Niederschlägen verschont bleiben.

Das Unwetter hatte sich Anfang der Woche mit heftigen Niederschlägen an der Ostküste angekündigt und bereits weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Am Mittwoch erreichte das Tief die Küste. Dutzende Flüge wurden gestrichen und der Fährverkehr in den betroffenen Provinzen teilweise eingestellt. Tausende Passagiere strandeten in Häfen und Flughäfen.

Quelle: dpa/AFP