Mittwoch, 09. Januar 2008
Gegen Sexualisierung des Busens: Oben ohne im Hallenbad
Als erste Stadt in Schweden hat Sundsvall grünes Licht für barbusiges Schwimmen von Besucherinnen im Hallenbad gegeben. Wie die Zeitung "Svenska Dagbladet" berichtete, reagierten die Behörden der kleinen Hafenstadt im Osten des Landes damit auf Aktionen junger Feministinnen, die aus Protest gegen das bisher überall geltende Verbot von weiblichen "oben ohne" ihre Oberteile in mehreren Schwimmhallen abgelegt hatten.
Ihr Netzwerk "Bara Bröst" ("Nackter Busen") will bei der Kleiderordnung die Gleichberechtigung gegenüber Männern durchsetzen und sich gleichzeitig gegen die "umfassende Sexualisierung des Busens" zur Wehr setzen. Nach den in den Medien stark beachteten Aktionen der Frauen hatte der Gleichberechtigungs-Ombudsmann Klagen des Netzwerkes abgewiesen.
Der überall in Schweden geltende Zwang zur Bedeckung der weiblichen Brust in Hallenbädern sei Teil von "üblicherweise unterschiedlichen Normen dafür, was Frauen und Männer zeigen sollten", hieß es zur Begründung. Die Feministinnen wurden bei ihren Protestaktionen von Bademeistern beiderlei Geschlechts stets aus den Hallen verwiesen.
Panorama
-
Zeitungsbericht stiftet Verwirrung
Mord an Papst Benedikt geplant?
-
Wie ein Elch im Wohnzimmer
Suchtfamilien brauchen Hilfe
-
Wetter bremst "Costa"-Bergung
Wrack bleibt in einem Stück
-
Größte Tempo-Kontrolle der Geschichte
NRW blitzt 24 Stunden lang
-
Rekordfund in Mexiko
Fahnder finden Tonnen voll Meth
-
Deutsche ertrinken in Glasbodenboot
Touristen-Highlight endet tödlich
-
"Pinsel an den Nagel hängen"
Junges Paar räumt 45 Mio ab
-
Zuhörer schlafen ein
Droht Chinesen Quassel-Kürzung?
-
Kinder ins Ausland verschleppt
Vater muss ins Gefängnis
-
"Bine, ich liebe Dich!"
Mann sendet Riesen-Liebesgruß
-
Unterstützung von Gewalt
Spießbraten wird versteckt
-
Polizei vermutet Unglück
Mann tötet Frau statt Fuchs


