Montag, 10. Dezember 2007
Nach 13 Jahren Ehe: Oettingers trennen sich
Nach 13 Jahren Ehe haben sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) und seine Frau Inken getrennt. "Nach eingehender Prüfung haben wir uns heute im Einvernehmen dazu entschieden, getrennte Wege zu gehen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung, die das Staatsministerium verbreitete. Der 54-jährige CDU-Politiker und seine 41 Jahre alte Frau beendeten damit monatelange Spekulationen über eine Ehekrise. Zur Begründung sagte der Regierungschef: "Meine Frau war zunehmend unglücklich mit der Belastung, die durch Termine und Öffentlichkeit entstanden ist."
In ihrer Erklärung betonten Inken und Günther Oettinger ihre "besondere Verantwortung" für ihren neunjährigen Sohn Alexander, die sie auch künftig gemeinsam wahrnehmen wollen. Sie baten um Verständnis für die Situation: "Wir haben die Bitte, dass die Öffentlichkeit unsere Privatsphäre akzeptiert." Der Regierungschef hatte sich in den vergangenen Monaten viel Zeit für Gespräche genommen - offensichtlich vergeblich. Ob sich die beiden scheiden lassen wollen, war zunächst offen.
Zuletzt hatte Inken Oettinger durch die kurzfristige Absage einer Adventsgesellschaft vergangene Woche in Berlin für Gesprächsstoff gesorgt. Baden-Württembergs "First Lady" hatte 170 Damen aus Gesellschaft, Medien und Diplomatie zum Adventskaffee eingeladen und war dann selbst nicht erschienen. Begründung: Sie habe ihren Sohn zum Fußballtraining bringen müssen.
Auch Oettingers niedersächsischer Kollege Christian Wulff (CDU) hatte sich Mitte 2006 von seiner Frau getrennt; seine neue Lebensgefährtin erwartet nun ein Kind von ihm.
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