26-Jähriger verletzt Ex-Freundin schwerPolizei fahndet im In- und Ausland

Der 26-jährige Mann, der am Donnerstag auf seine Ex-Freundin schießt und sie lebensgefährlich verletzt, ist weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet jetzt auch im Ausland nach ihm. Die angeschossene 24 Jahre alte Mutter ist unterdessen nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach den Schüssen auf eine junge Mutter im niedersächsischen Bad Zwischenahn fahndet die Polizei weiterhin mit Hochdruck nach deren Ex-Freund. Es sei nicht auszuschließen, dass er sich ins Ausland abgesetzt habe, sagte ein Polizeisprecher in Oldenburg. Der 26-Jährige soll der Frau und sie schwer verletzt haben. Danach flüchtete er mit dem Auto einer Frau, die er mit seiner Pistole zum Aussteigen zwang.
Es gebe derzeit keine Hinweise über den Aufenthaltsort des Mannes, sagte der Polizeisprecher. Auch der Fluchtwagen sei noch nicht aufgetaucht. Eine 50-köpfige Mordkommission sucht inzwischen nach dem Verdächtigen. Aus mehreren Teilen Deutschlands hätten sich bisher Zeugen gemeldet, die den Mann gesehen haben wollen. "Eine heiße Spur war darunter bisher nicht", so der Sprecher. Die Polizei in den anderen Bundesländern und im Ausland sei informiert.
Die 24-jährige Frau hatte sich von ihrem Freund getrennt, mit dem sie einen Sohn hat. Am Donnerstag hatte sie den Fünfjährigen in den Kindergarten gebracht. Dieser liegt in der Nähe der Schule. An der Bushaltestelle soll der mutmaßliche Schütze sie abgepasst haben. Die Ermittler gehen davon, dass der Mann die Trennung nicht verkraftet hat und deshalb auf die Frau feuerte. Sie schwebte zeitweise in Lebensgefahr, ihr Zustand ist inzwischen aber stabil.