Panorama

22-Jähriger in Berlin erschossenPolizei sucht 1,80 großen Mann

05.04.2012, 07:30 Uhr
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Ein Polizist sichert nach der Schießerei Spuren am Tatort. (Foto: dapd)

Ein Unbekannter feuert vor einer Klinik in Berlin-Neukölln mehrere Schüsse ab. Er trifft drei Männer, einer stirbt, zwei liegen lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus. Die Polizei fahndet nach einem 1,80 Meter großen Mann. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Ein Unbekannter hat in der Nacht im Berliner Bezirk Neukölln auf offener Straße das Feuer auf eine Gruppe junger Männer eröffnet und einen von ihnen erschossen. Zwei andere Männer wurden lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei fahndet nach dem Todesschützen, der zu Fuß flüchtete. Die Ermittler sperrten den Tatort vor dem Klinikum Neukölln weiträumig ab und sicherten Spuren, mitten auf der mehrspurigen Straße war eine Blutlache zu sehen. Die Hintergründe des Verbrechens sind noch völlig unklar.

Ein 22-Jähriger starb kurz nach den Schüssen an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus, wie die Berliner Polizei mitteilte. Zwei weitere Opfer mussten mit lebensgefährlichen Schusswunden noch in der Nacht notoperiert werden.

Der Täter hatte gegen 1.15 Uhr vor dem Krankenhaus in der Rudower Straße auf fünf junge Männer geschossen. Nach Polizeiangaben trat er bis auf wenige Meter an die Gruppe heran und feuerte mehrere Schüsse ab. "Die Fahndung läuft mit Hochdruck", sagte ein Sprecher der Polizei.

Die beiden unverletzten Männer wurden am Donnerstagmorgen vernommen. Demnach ist der Täter etwa 1,80 Meter groß und trug einen Kapuzenpullover. Von der Befragung der Zeugen erhofft sich die Polizei wichtige Hinweise bei der Suche nach dem Schützen.

Ob sich die Männer und der Schütze kannten, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf.

Quelle: ntv.de, dpa