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Freitag, 12. Dezember 2008

Notstand erklärt: Rom droht Überschwemmung

Nach tagelangen Regenfällen droht in der italienischen Hauptstadt eine Überschwemmung durch die Fluten des Tiber. Die Dämme des Flusses könnten am Freitag brechen, befürchten die Behörden Roms. Der Bürgermeister hat bereits am Vortag den Notstand erklärt, nachdem wegen der schweren Regenfälle Straßen überflutet sowie der Bahn- und Flugverkehr unterbrochen worden waren.

In einer Nacht war in Rom so viel Regen gefallen wie sonst im ganzen Monat Dezember, wie Bürgermeister Gianni Alemanno in einem Zeitungsinterview sagte. Die Folgen kämen einem Erdbeben gleich. Mindestens eine Person kam durch das Unwetter ums Leben.

Fast das gesamte Land leidet derzeit unter den Wetterunbilden - von heftigen Schneefällen im Norden bis zu schwerem Regen und Sturm im Süden. In einigen Gebieten wurden die Schulen geschlossen.

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