Rätselhafter Vorfall mit BlondineRugby-Verband wirft Spieler raus

Der englische Rugby-Profi Mike Tindall zieht nach einem Sieg bei der WM in Neuseeland mit einer üppigen Blondine ab. Seine Frau - immerhin eine Enkelin der Königin - behauptet später, es habe sich um eine gemeinsame Bekannte gehandelt. Unklar ist, warum Tindall dennoch aus dem Rugby-Verband ausgeschlossen wird.
Für seine noch junge Ehe hatte ein betrunkener Abend in Neuseeland anscheinend keine Folgen - allerdings könnte der Vorfall den Ehemann von Queen-Enkelin Zara Philips nun die Karriere als Rugby-Spieler gekostet haben. Der englische Rugby-Verband schloss den Profi Mike Tindall aus seinem Elitekader aus und brummte ihm eine Strafe von 25.000 Pfund auf.
Nach einem Sieg der englischen Rugby-Nationalmannschaft über Argentinien beim Auftaktspiel der WM in Neuseeland im September war er mit Teamkollegen in einer Bar feiern gegangen. Dabei hatte er wohl einiges über den Durst getrunken, denn Tage später tauchte ein Video auf, das zeigte, wie Tindall den Kopf in die Richtung der Brust einer üppigen Blondine senkte und diese seinen Kopf küsste. Beide gingen schließlich Arm in Arm weg.
Die britische Regenbogenpresse breitete die Geschichte genüsslich aus. Gerüchte über eine Ehekrise hatte das Paar jedoch zerstreut - es soll sich um eine gemeinsame Bekannte gehandelt haben. Der 33-jährige Tindall hatte die Weltklassereiterin und älteste Tochter der englischen Königin erst im Juli geheiratet.
Tindalls Verhalten sei für einen englischen Nationalspieler nicht akzeptabel gewesen, heißt es in einer Erklärung des Verbands. Eine genaue Begründung, was an dem Abend vorgefallen war und an welcher Stelle er sich falsch verhalten habe, liefert der Verband nicht. Die Rede ist nur von seinem Verhalten im Umfeld von "Ereignissen" in der neuseeländischen Stadt Queenstown, bei dem es sich um einen "sehr ernsten Bruch" der Verbandsregeln gehandelt habe. Man habe klarstellen müssen, "dass wir nicht tolerieren, was er getan hat".
Tindall kann Berufung gegen die Entscheidung einlegen. Der Sender BBC schrieb, Tindalls Karriere scheine nun auf das Ende zugehen.