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Sonntag, 05. Juli 2009

Airbus-Absturz vor den Komoren: Flugschreiber geortet

Nach Tagen der Suche können die Suchtrupps vor den Komoren eine Erfolgsmeldung verbuchen: Die Signale der Flugschreiber sind geortet. Ob sie auch gefunden werden, ist aber offen.
Vor den Komoren sind Suchmannschaften immer noch im Dauereinsatz.

Vor den Komoren sind Suchmannschaften immer noch im Dauereinsatz.
(Foto: REUTERS)

Fünf Tage nach dem Flugzeugabsturz vor den Komoren haben Suchtrupps akustische Signale der beiden Sender der Flugschreiber geortet.

Angaben der französischen Flugunfallermittler in Le Bourget zufolge war jedoch zunächst unklar, ob die Sendegeräte noch an Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder angebracht sind. Theoretisch können sie bei einem Absturz abgerissen werden.

Von der Bergung der Flugschreiber erhoffen sich die Flugunfallermittler Hinweise auf die Ursache der Katastrophe. Bislang ist völlig unklar, warum der Airbus der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia in der Nacht zum Dienstag ins Meer stürzte. 152 Menschen kamen vermutlich bei dem Unglück ums Leben. Lediglich eine Zwölfjährige wurde lebend geborgen.

dpa

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