Von der "Gorch Fock"Soldatin stürzt ins Meer
Eine Soldatin des Segelschulschiffs "Gorch Fock" ist während ihrer Seewache in die Nordsee gestürzt. Von ihr fehlt jede Spur.
Eine 18-jährige Offiziersanwärterin ist in der Nacht zum Donnerstag vom Segelschulschiff "Gorch Fock" in die Nordsee gestürzt und nicht wieder aufgetaucht. Die Suche nach der jungen Frau aus Nordrhein-Westfalen dauerte am Nachmittag weiter an, wie die Marine in Glücksburg mitteilte. Der Zwischenfall ereignete sich den Angaben zufolge gegen Mitternacht etwa 20 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Norderney, die Wassertemperatur betrug demnach 17 Grad. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Windstärke sieben, das Schiff befand sich den Angaben zufolge aber in ruhiger und stabiler Lage.
Unmittelbar nach dem Unfall wurde demnach eine groß angelegte Seenotrettungsaktion eingeleitet. An der Suche nach der 18-Jährigen beteiligten sich Einheiten von Marine, Bundespolizei, Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie zivile Schiffe. Darüber hinaus waren Hubschrauber der Bundeswehr, der Bundespolizei und der niedersächsischen Polizei sowie ein Seefernaufklärer der Marine im Einsatz. Die "Gorch Fock" befindet sich seit dem 28. August auf einer Ausbildungsreise von Kiel nach Hamburg, wo sie am Freitag einlaufen sollte.