Samstag, 07. Juli 2007
Merkwürdiges aus Übersee: Streit um "Bärchen-Socken"
Ein kalifornisches Gericht hat einer Schule die Bestrafung einer 14-jährigen Schülerin wegen des Tragens von "Winnie the Pooh"-Socken verboten. Das Bundesgericht in Napa bezeichnete in einem von der Bürgerrechtsorganisation ACLU veröffentlichten Urteil die rigide Kleiderordnung der Redwood-Mittelschule als verfassungswidrig.
Die Schule in der Kleinstadt Thousand Oaks hatte das Mädchen vom Unterricht suspendiert und in ein Programm für schwererziehbare Schüler geschickt. Das Mädchen hatte mit Zustimmung der Eltern entgegen der Schulordnung auf das Tragen von Socken mit dem Motiv der Figur "Tigger" aus der Cartoon-Serie "Winnie the Pooh" bestanden.
Das Gericht entschied der ACLU zufolge, dass die Schüler künftig Kleidung ihrer Wahl tragen dürfen, sofern sie eine schriftliche Erlaubnis der Eltern haben. Grundsätzlich schreibt die Schule das Tragen einfarbiger Kleidung ohne Muster, Text oder Bilder vor. Der Bundesrichter in Napa erklärte diese Vorschriften nun zu einem Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und Entfaltung. "Wir sind außer uns vor Freude, dass das Gericht das Recht unserer Kinder anerkennt, sich in der Schule frei auszudrücken", sagte die Mutter der betroffenen Schülerin.
Panorama
-
Nichts geht mehr über Griechenland
Sämtliche Flüge gestrichen
-
Missbrauch an Jesuitenschulen
Zwölf Fälle am Aloisius-Kolleg
-
Neuer Wettbewerb ausgeschrieben
Zweiter Anlauf für Einheitsdenkmal
-
"Bizarr und unangenehm"
Busfahrer steigt aus und betet
-
Beste komödiantische Leistung
Haußmann erhält Lubitsch-Preis
-
Drama in 3400 Metern Höhe
Lawinen blockieren Tunnel
-
Einzigartig in Europa
Moritzburg restauriert Federtapete
-
Ungeladene Gäste demolieren Haus
"Sit-In" mit der Polizei
-
Kurzschluss im Altenheim
Sechs Tote in Sevilla
-
Plagiatsfall Hegemann
Verlag will kein Aufsehen
-
Unglück in Brasilien
Elfjährige von Alligator getötet
-
Polizeigewahrsam in Frankreich
14-Jährige im Pyjama abgeführt


