"Fay" und "Nuri"Stürme toben sich aus
Begleitet von heftigen Regenfällen hat der Tropensturm "Fay" das Festland des US-Bundesstaates Florida erreicht. Unterdessen tobt sich "Nuri" über den Philippinen aus.
Begleitet von heftigen Regenfällen hat der Tropensturm "Fay" das Festland des US-Bundesstaates Florida erreicht. Wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte, bewegte sich "Fay" mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern in nördlicher Richtung über die Halbinsel fort. Fernsehbilder zeigten entwurzelte Bäume und fortgerissene Dächer. In zahlreichen Städten gab es Erdrutsche und Überschwemmungen, rund 95.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom.
Die Meteorologen gingen davon aus, dass der Sturm im Laufe der kommenden Stunden an Stärke zunehmen könnte. Vorsorglich wurden Notunterkünfte eingerichtet und rund 500 Beamte der Nationalgarde in die bedrohten Gebiete geschickt. Bevor "Fay" die USA erreichte, hatte der Sturm in mehreren Karibikstaaten gewütet und dabei mindestens 40 Menschen getötet.
"Nuri" über den Philippinen
Unterdessen ist der Taifun "Nuri" über den Norden der Philippinen hinweggefegt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern zog der Sturm über die nördliche Insel Luzon. Betroffen war auch die philippinische Hauptstadt Manila, in zahlreichen Provinzen blieben die Schulen geschlossen.
Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und vor Sturmfluten in Küstengebieten. Die Philippinen werden im Jahr durchschnittlich von 20 Taifunen heimgesucht. "Nuri" ist der zwölfte tropische Wirbelsturm dieser Saison im nordöstlichen Pazifik. Im Juni hatte der Taifun "Fengshen" auf den Philippinen gewüstet, beim Untergang einer Fähre kamen hunderte Menschen ums Leben.