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Nach dem 16-jährigen Alexander K. (l.) wird weiter gefahndet, der 21-jährige Tatverdächtige stellte sich der Polizei.
Nach dem 16-jährigen Alexander K. (l.) wird weiter gefahndet, der 21-jährige Tatverdächtige stellte sich der Polizei.(Foto: Polizei Hamburg)

Vergewaltigung einer 14-Jährigen: Tatverdächtiger stellt sich nach Fahndung

Die öffentliche Fahndung nach zwei Tatverdächtigen in Hamburg bringt ein Ergebnis: Ein 21-Jähriger stellt sich. Er soll mit anderen eine minderjährige junge Frau vergewaltigt haben.

Im Fall der Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg hat sich ein Tatverdächtiger gestellt. Damit sind vier mutmaßliche Täter in Haft, teilte die Polizei mit. Nach einem 16-Jährigen werde weiter gefahndet. Der 21-jährige Beschuldigte habe sich am Freitagabend der Polizei gestellt. Ihm sei dann der Haftbefehl eröffnet worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten am Donnerstag die Namen und Fotos der beiden Gesuchten veröffentlicht und für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung führen, bis zu 1500 Euro Belohnung ausgesetzt. Insgesamt wurden nach der Tat am 11. Februar fünf Tatverdächtige ermittelt. Ein 16-Jähriger, ein 14-Jähriger und eine 15-Jährige sitzen bereits seit dem 23. Februar in Untersuchungshaft.

Medienberichten zufolge war das Opfer, das unter der Obhut des Jugendamtes stand, von der 15-Jährigen in einer Wohnung im Stadtteil Harburg mit den männlichen Jugendlichen zusammengebracht worden. Dort sei die 14-Jährige erst betrunken gemacht und dann von drei der jungen Männer sexuell missbraucht worden.

Die 15-Jährige habe die Tat per Handy gefilmt. Dann sei das nur leicht bekleidete Opfer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos in einen Hinterhof gelegt worden. Die Polizei spricht deshalb nicht nur von einem Sexualdelikt, sondern von "versuchtem Mord".

Hinweise zum Aufenthaltsort des 16-Jährigen Alexander Kampf können beim Landeskriminalamt unter der Nummer 040-4286 56789 gegeben werden. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, hat die Staatsanwaltschaft Hamburg weiterhin eine Belohnung von bis zu 1500 Euro ausgesetzt.

Quelle: n-tv.de

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