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Sonntag, 02. Oktober 2011

Komplikationen in der Tiefe: Taucher tot geborgen

Die in einem 60 Meter tiefen See bei Cuxhaven vermissten niederländischen Taucher sind tot. Die zwei 50 und 60 Jahre alten Männer werden aus einer Tiefe von 50 Metern geholt.

Zwei Taucher sind in einem 60 Meter tiefen See bei Cuxhaven ums Leben gekommen. Die beiden Niederländer seien tot aus einer Tiefe von etwa 50 Metern geborgen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Männer seien zwischen 50 und 60 Jahre alt. Zur Todesursache konnte der Sprecher keine Angaben machen. Speziell ausgebildete Taucher hatten am Morgen die am Vortag unterbrochene Suche im Kreidesee in Hemmoor fortgesetzt.

Polizei, Helfer und Taucher suchen den Kreidesee in Hemmoor nach den Vermissten ab.

Polizei, Helfer und Taucher suchen den Kreidesee in Hemmoor nach den Vermissten ab.
(Foto: dpa)

Am Samstag waren sechs Niederländer in Zweiergruppen in den bei Tauchern beliebten Kreidesee gestiegen. Unter Wasser kam es vermutlich zu Komplikationen. Zwei Menschen konnten normal aufsteigen, zwei mussten sich mit einen Notaufstieg an die Wasseroberfläche retten. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie schweben nach Angaben der Polizei nicht in Lebensgefahr. Nähere Angaben wollte auch der Betreiber der Tauchbasis nicht machen.

Im Kreidesee sind nach Angaben des Betreibers noch Reste des ehemaligen Kreide-Tagebaus vorhanden, darunter Gebäude und Brücken. Außerdem wurden unter anderem Bootswracks und ein Flugzeug in den See abgesenkt. Der vordere Teil des Sees hat den Angaben zufolge viele Steilhänge. Der hintere, flachere Teil gehe treppenförmig in die Tiefe.

dpa

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