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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Donnerstag, 11. Februar 2010

Letzte Rettung für Venezuela: Tausende beten für Strom

Die ungewöhnliche Trockenheit legt die Wasserkraftwerke Venezuelas lahm. Hinzu kommt staatliches Missmanagement im Energiesektor. Das gemeinsame Gebet soll aus der Krise führen.

Angesichts der Energiekrise in Venezuela hat einer der wichtigsten staatlichen Versorger zu einem Massen-Gebet für mehr Strom aufgerufen. Der Chef von Electricidad del Caroni (Edelca) bat in einem Schreiben alle Mitarbeiter, "Gott anzurufen, auf dass er dem nationalem Energiesektor zu Hilfe kommt". Das gemeinsame Gebet soll zwei Stunden dauern und am Freitagnachmittag im Unternehmenswerk in Puerto Ordaz stattfinden, etwa 500 Kilometer südlich von Caracas.

In Venezuela gibt es derzeit immer wieder Stromausfälle. Die Regierung führt das auf die ungewöhnliche Trockenheit zurück, die die Wasserkraftwerke des Landes lahmlegte. Kritiker dagegen werfen den staatlichen Versorgern vor, nicht genug in das Energiesystem investiert zu haben.

AFP

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