Dienstag, 17. Juni 2008
169 Menschen sterben: Überschwemmungen in China
Im Süden Chinas ist die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen der vergangenen Tage auf 169 gestiegen. In der am schwersten betroffenen Provinz Guangdong warnen die Behörden inzwischen vor einem "schwarzen Juni", wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter meldete. Hochwasser in den Flüssen und anhaltender Regen stellten die Dämme vor eine große Herausforderung, hieß es. Besonders gefährlich sei die Lage im tiefer gelegenen Perlfluss-Delta.
Evakuierung in Sichuan
Zuvor war gemeldet worden, dass allein im Süden des Landes mehr als eine Million Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen seien. Betroffen ist aber auch die südwestliche Provinz Sichuan, wo erst Mitte Mai ein folgenschweres Erdbeben die Bevölkerung heimsuchte. Damals starben mehr als 70.000 Menschen. Wegen der starken Regenfälle drohen in der Krisenregion nun weitere Erdrutsche. Die Behörden bringen daher momentan Tausende Menschen in Sicherheit.
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