Hubschrauber rettet VerletztenUnfall auf Alpha Ventus
Die Wellen waren zu hoch für den Einsatz eines Schiffes: Mit einem Rettungshubschrauber wird ein Verletzter vom Offshore-Windpark Alpha Ventus geborgen.
Mit einem spektakulären Manöver hat ein Marinehubschrauber einen Verletzten vom ersten deutschen Offshore-Windpark Alpha Ventus geborgen. Nach einem Arbeitsunfall in einem Windrad war der Hubschrauber dicht an den Turm geflogen. Danach wurde der Verletzte in einer Trage an Bord geholt. Sein Zustand sei stabil, sagte ein Sprecher des Baukonsortiums.
Der Mann war am Vormittag bei Kabelarbeiten im Inneren des Turms in 15 Meter Höhe abgestürzt. Versuche, ihn mit dem Borkumer Seenotkreuzer "Alfried Krupp" von der Plattform des Windrades zu bergen, scheiterten an den bis zu drei Meter hohen Wellen. Der Marinehubschrauber flog nach Angaben der Einsatzkräfte bis auf 50 Meter heran und konnte eine Leine übergeben, an der die Trage für den Verletzten befestigt wurde.
Das erste deutsche Offshore-Testfeld war erst kürzlich mit der Errichtung des zwölften und letzten Windrades fertiggestellt worden.