Monsunzeit in Indien und PakistanUnwetter fordern über 125 Tote
In Indien und Pakistan sterben in der Monsunzeit mehr als 125 Menschen bei schweren Unwettern. Der Großteil der Opfer wird bei Hauseinstürzen getötet oder von Bäumen und Masten erschlagen.
Bei heftigen Unwettern zum Beginn der Monsunzeit sind mehr als 125 Menschen in Indien und Pakistan ums Leben gekommen. Allein in Indien zählten die Behörden mehr als 100 Tote. Betroffen waren dort nach offiziellen Angaben vor allem der nördliche Bundesstaat Uttar Pradesh und der Osten Bihars.
Wie indische Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten, kamen die meisten Opfer um, als Häuser einstürzten oder Bäume und Strommasten umknickten. Im Bezirk Ambedkar Nagar erschlug der Blitz vier Menschen. Bei ähnlichen Unwettern waren bereits am Mittwoch in der Region 56 Menschen ums Leben gekommen. Die Monsunzeit dauert in Indien etwa von Juni bis Oktober.
In Pakistan war besonders die südliche Provinz Punjab mit der kulturellen Hauptstadt Lahore betroffen, als Sturm und leichter Regen eine wochenlange Hitzewelle beendeten. Der Fernsehsender Dunya berichtete, dass 25 Menschen starben - die meisten, als Dächer einstürzten. Vielerorts brach die Stromversorgung zusammen.