Montag, 22. September 2008
"Geisterschiffer": Volltrunken auf der Elbe
Ein betrunkener russischer Kapitän hat auf der Elbe in Hamburg mit seinem Frachter beinahe ein Gefahrgutschiff gerammt. Der 52-Jährige wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 7560 Euro aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen, wie ein Polizeisprecher in Hamburg sagte. Der Kapitän hatte 2,44 Promille Alkohol im Blut.
Sein 70 Meter langes Motorschiff "Fairland" war in der Nacht zum Montag elbabwärts auf der falschen Fahrwasserseite unterwegs. Obwohl ein Lotse des Gefahrgutschiffs "Cap Azul" mehrfach versuchte, den Kapitän über Funk zu warnen, lief die "Fairland" dem elbaufwärts fahrenden Schiff vor den Bug. "Es war sehr knapp", sagte ein Polizeisprecher. Die 165 Meter lange "Cap Azul" hatte mehrere Container Gefahrgut geladen, darunter Lösungsmittel, Methanol sowie Erdöldestillate.
Nach der Beinahe-Kollision fuhren beide Schiffe zunächst weiter. Kurze Zeit später gelang es der Besatzung eines Streifenboots, an Bord der "Fairland" zu kommen. Die Beamten zogen den betrunkenen Kapitän aus dem Verkehr. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren zu.
Panorama
-
Weniger heiß, dafür beständiger
Wetter schaltet auf "Frühsommer"
-
Drama in Indien
25 Tote bei Zugunglück
-
Tot neben Wohnmobil
Deutsche in Polen erschossen
-
Däne verbrennt Töchter im Auto
Die unfassbare Tat eines Vaters
-
Schüsse an bayerischer Schule - Täter flieht
Achtklässler schießt auf Polizei
-
Nachbeben erschüttern Emilia Romagna
Monti besucht Erdbebengebiet
-
Notstand in Bulgarien ausgerufen
Erdbeben überrascht im Schlaf
-
Vier Tonnen Marihuana treiben im Meer
Drogenfund gibt Rätsel auf
-
Höchster TV-Turm der Welt
Tokio eröffnet Rekordbau
-
Bodensee zu kalt
Extremschwimmer gibt auf
-
Versteigerung in Westfrankreich
Künstler kauft Dorf
-
Nur 30 Tage Haft für Bloßstellung
Student in den Suizid getrieben

