Viele Tote auf den PhilippinenWieder bebt die Erde

Bei einem starken Erdbeben im Zentrum der Philippinen kommenden Dutzende Menschen ums Leben. In mehreren Städten auf den Inseln Negros und Cebu bricht Panik aus, als Gerüchte über einen Tsunami die Runde machen. Dies erweist sich wenig später als Fehlalarm.
Bei dem starken Erdbeben auf den Philippinen sind mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Armee mit. Zuvor hatten die Behörden über 14 Tote berichtet. In mehreren Städten auf den Inseln Negros und Cebu brach Panik aus, als über Mobiltelefone Gerüchte über einen heranrollenden Tsunami die Runde machten. Eine anfängliche Tsunami-Warnung hoben die Behörden jedoch später wieder auf.
Mehrere Gebäude stürzten auf den beiden Inseln ein, in Straßen und Brücken entstanden riesige Risse, wie die Behörden mitteilten. In Cebu auf der gleichnamigen Insel brach Panik aus, als die Erde bebte. In der zweitgrößten Stadt des Landes, einem beliebten Touristenziel, zerbarsten Fenster, in Hauswänden bildeten sich Risse.
Der Erdstoß der Stärke 6,8 ereignete sich in der Mittagszeit (Ortszeit) in einer Tiefe von 46 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Das Zentrum lag demnach im Meer zwischen den dicht besiedelten Inseln Negros und Cebu, 70 Kilometer nördlich der Stadt Dumaguete. Mehrere Stunden später erschütterte ein Nachbeben der Stärke 6,2 die Region.
Bereits am Samstag hatte es ein Erdbeben der Stärke 6,0 vor der philippinischen Küste gegeben. Die Inselgruppe liegt auf dem pazifischen Feuerring, an dem tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Dies führt zu häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen.