Panorama

Shanghai außer Gefahr"Wipha" zieht vorbei

19.09.2007, 07:48 Uhr

Der Taifun "Wipha" verliert an Stärke und wird auf seinem Weg nach Norden wohl an der Finanzmetropole Shanghai vorbeiziehen.

Der Taifun "Wipha" hat an Stärke verloren und wird auf seinem Weg nach Norden wohl an der Finanzmetropole Shanghai vorbeiziehen. Die Wetterbehörden stuften "Wipha" von Kategorie vier auf eins herunter, nachdem der Taifun rund 650 Kilometer südlich von Shanghai an der östlichen Küste Chinas das Festland erreicht hatte. "Wipha" zerstörte dort hunderte Häuser und legte Strom- und Wasserversorgung lahm. In Shanghai wurde ein Mann durch einen Stromschlag getötet, weitere Opfer wurden jedoch zunächst nicht gemeldet. Offiziellen Berechnungen zufolge soll das Auge des Sturms in den nächsten 24 Stunden rund 250 Kilometer westlich von Shanghai vorbeiziehen. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, der Sturm sei bereits zu einem Tropensturm heruntergestuft worden.

Zuvor waren mehr als zwei Millionen Menschen in den Küstenprovinzen Fujian und Zhejiang sowie in Shanghai in Sicherheit gebracht worden. Xinhua zufolge waren mehr als fünf Millionen Menschen von den Auswirkungen des Sturms betroffen, die unmittelbaren wirtschaftlichen Verluste wurden auf 38 Millionen Dollar beziffert.

China, Taiwan, die Philippinen und Japan werden in den Sommermonaten regelmäßig von Taifunen heimgesucht. Diese gewinnen zunächst über warmen Meeresströmungen an Stärke, ehe sie sich über Land wieder abschwächen.