Panorama

AuslandsreportMit Quoten nicht zu lösen

13.11.2009, 17:03 Uhr
kuba
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Kuba leidet unter dem Embargo, irakische Frauen unter ihrer Chancenlosigkeit. Die österreichischen Studenten leiden unter den deutschen Auswanderern.

Kuba leidet seit Jahrzehnten unter dem Embargo, irakische Frauen unter ihrer Chancenlosigkeit. Die österreichischen Studenten leiden unter den deutschen Auswanderern. Sehen Sie den Auslandsreport.

Rinder- statt Pferdewetten: Die Bullenrennen auf Madura werden gefeiert wie ein Volksfest. Dafür werden die Tiere bestens gepflegt. 200 Euro geben ihre Besitzer im Monat für Eier, Bier, Honig und die Massage ihrer Bullen aus.

Laut Hilfsorganisationen verkaufen im Irak rund 1000 Frauen täglich ihren Körper. Doch sie tun das nicht freiwillig. Ohne Job und Geld sind sie dazu gezwungen und hoffen, nicht aufzufliegen. Im Irak ist Prostitution verboten und gesellschaftlich geächtet.

Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt ist dramtischer als offziell angenommen. Die ungeschönte Erwerbsquote liegt laut New York Times bei über 17 Prozent. Am schlimmsten hat es West Virgina getroffen - das Armenhaus Amerikas.

Leere Märkte, alte Autos, kaputte Wohnungen: Es ist nicht das Embargo allein, das den Kubaner das Leben schwer macht. Wirtschaftskrise, Misswirtschaft und Korruption tun ihr Übriges. Doch die Regierung wettert weiter gegen ihren alten Feind.

Immer mehr Deutsche zieht es zum Studieren nach Österreich. Wenig Zulassungsbeschränkungen und keine Studiengebühren bieten ideale Bedingungen. Doch die Vorlesungen werden zunehmend voller, viele müssen stehen. Ein Sündenbock ist schnell gefunden.

Quelle: jkr/ntv