Panorama

AuslandsreportViel Chichi für Fiffi

20.03.2010, 09:05 Uhr

Nur Gassi gehen und Dosenfutter? Wie langweilig! Gönnen Sie Ihrem Vierbeiner etwas Besonderes und schenken Sie ihm einen Wellnessurlaub. Er hat es verdient.

Norweger sind wahre Musterknaben. Die indische Bahn schützt ihre weiblichen Passagiere vor sexuellen Übergriffen. Chinas Graffiti-Sprayer leben gefährlich. Und verwöhnte Hunde in den USA genießen Wellnessurlaube im Luxushotel. Sehen Sie den Auslandsreport.

Haushalt und Kindererziehung Sache der Frau? Das sehen die Norweger anders. Laut einer europaweiten Umfrage sind norwegische Männer diejenigen, die am meisten im Haushalt helfen. So richtig haben sie aber auch keine andere Wahl. Denn die moderne Norwegerin weiß, was sie will.

Ein Luxushotel für Hunde - in Hollywood hat eine besonders edle Herberge für Vierbeiner eröffnet. Kingsize-Betten, Flachbildfernseher und Wellnessmassagen gehören hier zum Wohlfühl-Programm. Viel Schischi für Fiffi also. Herrchen und Frauchen wollen eben nur das Beste für ihre Kleinen, 80 Euro für die Übernachtung zahlen sie da gerne.

Auf dem Weg zur Arbeit werden indische Pendlerinnen oft sexuell belästigt - meist ohne rechtliche Konsequenzen für die Täter. Die indische Bahn hat reagiert: Sie schützt ihre weiblichen Passagiere - mit Zügen nur für Frauen.

Im Visier der chinesischen Zensoren: Graffiti-Sprayer. Mit ihren Schriftzügen an Hauswänden wollen die Sprayer ihre Meinung öffentlich machen. Für die Regierung ein Affront. Für die Sprayer ein heikles Spiel. Denn eine falsche Botschaft am falschen Ort kann Chinas Sprayern ein paar Jahre Gefängnis einbringen.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten zählen Jagdfalken mehr als ein Ferrari oder eine Luxus-Yacht, besonders in Abu Dhabi. Dort ist der Greifvogel Wappentier, ziert Münzen und Briefmarken. Die weltweit größte Spezialklinik für Greifvögel kümmert sich um erkrankte Luxustiere, die gut und gerne mehrere zehntausend Euro kosten können.

Die drohende Staatspleite kommt nicht überraschend. Jahrelang haben die Griechen ihre Finanzen aus dem Ruder laufen lassen: Ein großzügiges Rentensystem, Korruption und Steuerhinterziehung haben das Land an den Rand des Ruins gebracht. Jetzt haben die Verantwortlichen die Notbremse gezogen und wollen sparen - um jeden Preis. Die Griechen sind nicht begeistert.

Quelle: nha/n-tv