Viele deutsche Filme in New York"Shrek" eröffnet Tribeca Filmfestival

"Whiskey mit Wodka", "Soul Kitchen": Das sind nur zwei der deutschen Produktionen, die auf dem Tribeca Filmfestival gezeigt werden, um dem US-Publikum den neuen deutschen Film näher zu bringen.
Mit dem Tribeca Filmfestival und Kino!2010, der Woche des deutschen Films im MoMA, steht New York im Blickpunkt von Filmemachern und Enthusiasten des Celluloids aus aller Welt. Die nach Sundance in Utah und TIFF in Toronto drittgrößten Filmfestspiele Nordamerikas wurden von dem liebenswerten Monster Shrek eröffnet. Der Animationsfilm "Für immer Shrek" feierte Weltpremiere.
Parallel dazu lief im New Yorker Museum für Moderne Kunst (MoMA) eine Präsentation des neuen deutschen Films an. Sie stellt dem US-Publikum unter anderen Andreas Dresens "Whiskey mit Wodka", Hans-Christian Schmids "Die wundersame Welt der Waschkraft" und Margarethe von Trottas "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" vor.
Sechs Filme aus Deutschland am Start
Das Tribeca Filmfest war nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 von Hollywoodstar Robert De Niro und der Produzentin Jane Rosenthal gegründet worden. Es wartet in seinem neunten Jahr mit etwa 130 neuen Filmen auf, darunter auch einem halben Dutzend deutschen Produktionen. Zu ihnen zählen Fatih Akins "Soul Kitchen", Feo Aladags Frauendrama "Die Fremde" und Björn Richie Lobs schräge Dokumentation "Keep Surfing".
Mit Spannung erwartet wird auch der Dokumentarfilm "My Trip to Al-Qaeda" (in etwa: "Mein Besuch bei Al-Kaida"). In ihm geht der amerikanische Filmemacher Alex Gibney ("Taxi to the Dark Side") den Beweggründen der und Entwicklung der Terrororganisation nach. Zur Premiere der ruandischen Dokumentation "Earth Made of Glass" über den Genozid von 1994 hat sich sogar Präsident Paul Kagame aus Kigali in New York angesagt.