Dienstag, 02. September 2008
Afghanistan: 500. US-Soldat tot
Knapp sieben Jahre nach dem Beginn des US-Einsatzes in Afghanistan ist der 500. amerikanische Soldat in dem Land am Hindukusch getötet worden. Der 36 Jahre alte Joshua Harris, ein Marinesoldat aus dem Bundesstaat North Carolina, sei bereits am Samstag bei Kämpfen in der südafghanischen Provinz Helmand ums Leben gekommen, teilten die US-Streitkräfte nach Angaben des TV-Senders CNN mit. Die Truppen entdeckten dort den Angaben zufolge mehrere Waffenverstecke.
In den vergangenen Monaten ist die Zahl der in Afghanistan getöteten ausländischen Soldaten stark gestiegen. Am Mittwoch vergangener Woche war ein 29 Jahre alter Hauptfeldwebel der Bundeswehr bei einem Anschlag nahe Kundus im Norden des Landes ums Leben gekommen.
Insgesamt wurden im August 46 Soldaten der von den USA geführten Koalition in Afghanistan getötet. Allein im Juni starben 28 US-Soldaten, die höchste Opferzahl der amerikanischen Streitkräfte innerhalb eines Monats seit dem Beginn des Einsatzes Ende 2001. Afghanische Streitkräfte und Koalitionstruppen wiederum hätten im vergangenen Monat alleine in einer Woche 220 Rebellen getötet, berichtete die US-Armee.
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