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Politik

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Kein Sieg über Al-Kaida möglich: Bin Laden muss her

Der Oberbefehlshaber der internationalen Truppen in Afghanistan, McChrystal, hält einen Sieg über die Terrororganisation Al-Kaida nur dann für möglich, wenn deren Führer Osama bin Laden ausgeschaltet ist.
Sucht die Welt bereits nach einem Phantom?

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(Foto: dpa)

In einer Senatsanhörung sagte der General in Washington, Bin Laden sei "zu diesem Zeitpunkt eine Ikone", deren Überleben die Al-Kaida als Organisation mit Ablegern überall in der Welt "ermutigt". Stanley McChrystal fuhr fort: "Ich glaube, die Al-Kaida würde nicht dadurch geschlagen werden, dass er (Bin Laden) gefangen genommen oder getötet wird, aber ich glaube auch nicht, dass wir Al-Kaida endgültig besiegen können, bevor er gefangen genommen oder getötet worden ist."

Der General äußerte sich in einer Anhörung über die neue Afghanistan-Strategie von Präsident Barack Obama, die eine Aufstockung des derzeitigen US-Truppenkontingents um 30.000 Soldaten vorsieht.

Am vergangenen Wochenende hatte Verteidigungsminister Robert Gates eingeräumt, dass die USA seit Jahren keine brauchbaren Informationen über den Verbleib von Bin Laden haben. Man wisse nicht, wo sich der Al-Kaida-Führer aufhalte, sagte er. Seit Jahren halten sich Spekulationen, dass der Gesuchte mit engsten Vertrauten im unzugänglichen afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet lebt.

dpa

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