Iraner pilgern in den IrakBlutiger Terror gegen Touristen
Nach dem Sturz des Saddam-Regimes im Jahr 2003 pilgern Iraner in großer Zahl zu schiitischen Heiligtümern im Irak. Den Extremisten ist das ein Dorn im Auge.
Bei einem Bombenanschlag sind im östlichen Irak vier iranische Touristen und ein irakischer Polizist getötet worden. Neun weitere Iraner wurden verletzt, als in der Ortschaft Muktadija, 110 Kilometer nordöstlich von Bagdad, eine Autobombe explodierte, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak. Der Anschlag sei gezielt auf die Touristengruppe verübt worden, hieß es.
Seit dem Sturz der Saddam-Diktatur durch die US-Invasion im Jahr 2003 pilgern Iraner in großer Zahl zu den schiitischen Heiligtümern im Irak. Muktadija in der Provinz Dijala liegt nicht weit von der iranischen Grenze entfernt.
In der Nähe der Provinzhauptstadt Bakuba wurde zudem ein US-Soldat getötet, als Aufständische seine Streife angriffen, bestätigte das US-Militär.