Ein Junge in der spanischen Stadt Guernica sieht die Ausstrahlung des ETA-Vidios bei CNN.
(Foto: Reuters)
Sonntag, 05. September 2010
Euskadi Ta Askatasuna: ETA: Bomben für die Unabhängigkeit
Seit einem halben Jahrhundert kämpft die Untergrundorganisation ETA für einen unabhängigen baskischen Staat. Bei etwa 4000 Terroranschlägen kamen mehr als 830 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. 2300 Menschen wurden verletzt. Die ETA sieht sich selbst als linksstehende Befreiungsorganisation. Von der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen wurde sie offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft.
"Euskadi Ta Askatasuna" (Baskenland und Freiheit, ETA) wurde 1959 gegründet. Dem ersten Attentat 1968 folgten zahlreiche Anschläge in ganz Spanien. Die ETA spielte eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Franco-Diktatur (1939-1975). Eine der spektakulärsten Aktionen war 1973 die Ermordung des spanischen Ministerpräsidenten Luis Carrero Blanco.
Auch nach der Rückkehr Spaniens zur Demokratie setzte die Organisation ihren bewaffneten Kampf fort. 1987 gab es bei einem Anschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona mit 21 Toten die bisher meisten Todesopfer. Die ETA erklärte in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals eine "Waffenruhe" und führte Verhandlungen mit der spanischen Regierung, die aber stets scheiterten. Die ETA-nahe Separatistenpartei Batasuna (Einheit) wurde im März 2003 vom Obersten Gerichtshof verboten.
dpa
Politik
-
Staatsanwaltschaft schaltet sich ein
Wulff "ist und bleibt Mittelmaß"
-
Neue Putschvorwürfe auf Malediven
Unruhen weiten sich aus
-
Syrische Exilanten bespitzelt?
U-Haft für mutmaßliche Spione
-
"Es geht um Qualität"
Parteien bremsen Bufdi-Euphorie
-
Genitalverstümmelung
Grüne bekämpfen brutalen Brauch
-
"Keine Infos herausgeben!"
Staatsanwalt prüft Wulffs Urlaub
-
Genitalverstümmelung auch in Deutschland
"Ich bin noch immer traumatisiert"
-
Umstrittener Deal mit Kasachstan
Industrie kommt an Rohstoffe
-
Italiens Gewissen meldet sich zurück
Savianos Kampf geht weiter
-
Arabische Liga zieht ganz ab
Assad-Regime mordet weiter
-
Phänomenologie des Petzens
SPD will Whistleblower schützen
-
Streit um lukrative Abfälle
Kommunen werden bevorzugt
