Dienstag, 28. Dezember 2010
Rot-Grün weiter ohne Mehrheit: FDP bei dürftigen 4 Prozent
In der aktuellen Forsa-Umfrage bleibt die FDP im Tief. Die Frage eines Rücktritts von Parteichef Westerwelle stellt sich für die FDP aber nicht mehr. Derweil startet die Union mit unverändert 34 Prozent ins neue Jahr. Auch SPD und Grüne halten sich nahezu stabil bei zusammen 44 Prozent, hätten damit aber weiter keine eigene Mehrheit.Die FDP bleibt vor ihrem Dreikönigstreffen im Umfragetief. Laut aktuellem Forsa-Wahltrend von "Stern" und RTL kommen die Liberalen nur auf 4 Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche, die FDP würde damit aber immer noch an der Fünfprozenthürde scheitern.
Die Union startet mit unverändert 34 Prozent ins neue Jahr. Die SPD sinkt um einen Punkt auf 24 Prozent. Die Grünen behaupten sich bei 20 Prozent, die Linke erzielt erneut 11 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden 7 Prozent der Wähler stimmen.
Die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 55 Prozent. Sie haben damit einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten vor dem schwarz-gelben Regierungslager, das 38 Prozent erreicht. Rot-Grün hätte mit 44 Prozent jedoch keine eigene Mehrheit.
Viele FDP-Mitglieder vor allem an der Parteibasis machen Parteichef und Bundesaußenminister Guido Westerwelle für das anhaltende Stimmungstief verantwortlich. Führende Liberale wie Bundestags-Fraktionschefin Birgit Homburger und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stärkten Westerwelle aber zuletzt den Rücken.
dpa/AFP
Hintergründe zur Nachricht
Politik
-
Schlag gegen Terror-Organisation
Eta-Anführer geht ins Netz
-
Noch mehr Tote bei Massaker in Hula
UN-Sicherheitsrat tagt
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt