Samstag, 06. Juli 2002
Wahlkampf 2002: FDP würde Ministerien streichen
Die FDP will im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl im September fünf Bundesministerien abschaffen. Dieser Schritt sei dringend notwendig, schreibt der stellvertretende FDP-Chef Walter Döring in der "Bild am Sonntag".
So sei für die Bereiche Verkehr, Gesundheit, Familie, Verbraucherschutz und wirtschaftliche Zusammenarbeit kein eigener Minister erforderlich. "Sie lassen sich auf Grund der großen Schnittstellen in die verbleibenden Ressorts eingliedern", sagte Döring.
Eine schlanke und effektive Bundesregierung sollte sich nach Ansicht des baden-württembergischen Wirtschaftsministers auf folgende Ministerien beschränken: Äußeres, Inneres, Verteidigung, Finanzen, Justiz, Wirtschaft und Infrastruktur, Umwelt und Landwirtschaft, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung.
Zu den derzeit 14 Ministern kämen 24 beamtete und 25 parlamentarische Staatssekretäre hinzu. Damit bestehe die Führungsmannschaft aus 64 Personen. "Eine unglaubliche Zahl", sagte Döring. Daher sei ein wichtiges Ziel der FDP bei einer Regierungsbeteiligung "ein radikaler Personalabbau in Bundesregierung und Ministerialverwaltung".
Hintergründe zur Nachricht
Politik
-
Schlag gegen Terror-Organisation
Eta-Anführer geht ins Netz
-
Noch mehr Tote bei Massaker in Hula
UN-Sicherheitsrat verurteilt Syrien scharf
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt