Raketenangriffe nehmen zuIsrael beschwert sich bei UN
Israel schreibt an den Generalsekretär der Vereinten Nationen und beschwert sich über den andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Zuletzt war ein Geschoss nahe eines Kindergartens explodiert. Am Wochenende hingegen flog Israel den schwersten Angriff seit Monaten und tötete fünf militante Palästinenser.
Israel hat wegen des andauernden
Raketenbeschusses seiner Grenzorte durch militante Palästinenser im Gazastreifen
Beschwerde bei den Vereinten Nationen eingelegt. Das Außenministerium in Jerusalem
teilte mit, Israels UN-Botschafter Meron Reuben habe sich schriftlich über eine
Zunahme der Angriffe mit Raketen und Mörsergranaten in den letzten Tagen beklagt.
Am Dienstag war bei einem solchen Angriff ein 14 Jahre altes Mädchen verletzt worden.
Die Rakete war in der Nähe eines Kindergartens bei Aschkelon explodiert.
In Merons Brief an UN-Generalsekretär
Ban Ki Moon hieß es, die Angriffe aus
dem Gazastreifen hätten sich seit Sonntag verschlimmert. 18 Raketen und
Granaten seien seitdem auf den Süden Israels abgefeuert worden. Für diese Angriffe
sei "die de-facto-Autorität im Gazastreifen vollständig verantwortlich",
schrieb Reuven in Anspielung auf die im Gazastreifen herrschende radikalislamische
Hamas. Die Angriffe
verstießen klar gegen das internationale Recht.
, die nach Armeeangaben
dabei waren, Raketenangriffe auf Israel vorzubereiten. Es war der schwerste Angriff
seit Monaten.
"Die Zwischenfälle
der letzten Tage sind Teil einer Eskalation der Terrorangriffe aus Gaza, die auf
israelische Zivilisten, Städte und Militärpersonal abzielen", hieß es in dem
Brief an die UN. Israel behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor. Am Dienstag
hatte Israels Luftwaffe als Reaktion auf den fortwährenden Raketenbeschuss ein Hamas-Trainingslager
im Gazastreifen bombardiert. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben vier Menschen
verletzt.