Politik

Kauders GehaltsvorstellungenKanzlerin als Höchstgrenze

16.12.2007, 09:38 Uhr

In der Debatte um gerechte Löhne fordert Unionsfraktionschef Kauder eine Begrenzung der Gehälter im öffentlich-rechtlichen Bereich.

In der Debatte um gerechte Löhne hat Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) eine Begrenzung der Gehälter im öffentlich-rechtlichen Bereich gefordert. "Ich finde, dass im öffentlich-rechtlichen Bereich, also von den Sparkassen und Landesbanken bis zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, niemand mehr verdienen muss als die Bundeskanzlerin", sagte Kauder der "BamS".

Eine gesetzliche Einführung von Höchstgehältern bei Managern in der Privatwirtschaft lehnte Kauder hingegen ab. "Von gesetzlichen Regelungen halte ich nichts. Viele Firmen würden ihre Zentralen dann einfach nach Luxemburg oder in die Schweiz verlegen", so der CDU-Spitzenpolitiker.

Kauder mahnte an, dass "jeder Manager vor der Aktionärsversammlung sein Gehalt offenlegen kann und soll". Leistungslohn werde von der Bevölkerung akzeptiert. Der Fraktionschef betonte, dass Managergehälter angemessen sein sollten. Viele Menschen hätten kein Verständnis dafür, wenn schlechte Leistung auch noch vergoldet werde.