Samstag, 24. Oktober 2009
Schwarz-gelbe Familienpolitik: Kindergeld, Elterngeld, Herdprämie
Die neue Regierung will die von der alten und neuen Familienministerin gewünschte Vereinbarkeit von Famile und Beruf stärken. Die wichtigsten Details im Überblick:
Mehr Kindergeld, flexibleres Elterngeld und Betreuungsgeld für die Kleinen - Familien dürfen sich freuen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Kinderfreibetrag: Der jährliche Kinderfreibetrag soll in einem ersten Schritt zum Januar 2010 von 6024 auf 7008 Euro angehoben werden.
Kindergeld: Das monatliche Kindergeld wird um jeweils 20 Euro erhöht - also auf 184 Euro für das erste und zweite Kind, für das dritte Kind auf 190, für das vierte und weitere Kinder auf je 215 Euro monatlich. "Ein Kindergeldbezug während der Wehr- und Zivildienstzeit wird geprüft", heißt es in dem Koalitionsvertrag. Auch soll die Kinderbetreuung weiter verbessert werden - Tagesmütter sowie Erzieher sollen qualifiziert werden.
Betreuungsgeld: Das Betreuungsgeld von 150 Euro für die Erziehung kleiner Kinder innerhalb der Familie soll vom Jahr 2013 an alternativ als Bargeld oder als Gutschein für Bildungsangebote ausgezahlt werden.
Elterngeld: Das Elterngeld soll weiterentwickelt und flexibler gezahlt werden, um auch mehr Väter für eine Elternzeit zu gewinnen. "Diese Koalition will gleiche Chancen für Frauen und Männer im Beruf wie im Familienleben verwirklichen", heißt es.
Flexilble Arbeitszeitmodelle: Die Koalition will sich zudem für familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle einsetzen. Zudem dürfe Kinderlärm kein Anlass mehr für gerichtliche Auseinandersetzungen sein. "Wir werden die Gesetzeslage entsprechend ändern", heißt es im Koalitionsvertrag.
dsi/dpa/rts
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