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Bei dem Anschlag kamen 37 Menschen ums Leben.
Bei dem Anschlag kamen 37 Menschen ums Leben.(Foto: REUTERS)

"Zivile Opfer unvermeidlich": Kurdenorganisation bekennt sich zu Attentat

Die extremistische Kurdenorganisation Freiheitsfalken Kurdistans bekennt sich zu dem Attentat von Ankara mit 37 Toten. Der Angriff sei eine Vergeltung für das Vorgehen der türkischen Truppen gegen die Kurden im Südosten der Türkei, so die Gruppe.

In der Türkei hat sich eine kurdische Extremistengruppe zu dem Anschlag in Ankara mit 37 Toten bekannt. Die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) erklärten auf ihrer Internetseite, der Anschlag sei ein Vergeltungsakt für das Vorgehen der Sicherheitskräfte im überwiegend kurdisch besiedelten Südosten der Türkei. Es sei nicht das Ziel gewesen, Zivilisten zu töten. Allerdings seien Opfer in der Zivilbevölkerung bei Angriffen unvermeidlich, hieß es.

Die TAK haben sich nach eigenen Angaben von der verbotenen Arbeiterpartei PKK abgespalten. Experten gehen jedoch davon aus, dass es noch Verbindungen zwischen beiden Gruppen gibt. Die Extremisten haben auch die Verantwortung für einen Anschlag in Ankara im vergangenen Monat übernommen.

Die Explosion einer Autobombe am Sonntag war einer der schwersten Anschläge in der Türkei in der jüngeren Vergangenheit. Die türkische Regierung machte die PKK dafür verantwortlich und bombardierte nur wenige Stunden nach der Explosion Stellungen der Aufständischen im Nordirak. Die Gewalt hat sich seit dem Scheitern einer mehr als zweijährigen Waffenruhe mit der PKK im Juli vor allem im Südosten des Landes deutlich verschärft. Hunderte Menschen starben.  

Quelle: n-tv.de

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